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Mittwoch, 03 August 2022 12:23

Ukrainische Familien folgen Einladung des LAZ

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Ukrainische Familien folgen Einladung des LAZ Foto: Bottin

Inna Zil ist mit ihren Kindern extra aus Herzfeld angereist. Mit dem Bus und schließlich zu Fuß ist die Mutter mit ihren Kindern Alexander (3) und Maria (2) am Sonntagvormittag aus dem Lippetal zum Sportplatz am Soester Schulzentrum gekommen. Hier hatten das Leichtathletikzentrum (LAZ) Soest und die Stadt zum deutsch-ukrainischen Sportfest eingeladen. In der Weitsprunggrube, auf der Stabhochsprunganlage und auf dem Wurfplatz hatten die jüngeren und etwas älteren Gäste dabei Gelegenheit, in die verschiedensten leichtathletischen Disziplinen hineinzuschnuppern. Für die Kinder sei das eine tolle Abwechslung, teilt Inna Zill mit Hilfe der Übersetzungs-App auf ihrem Smartphone mit. Rund 20 ukrainische Kinder, Jugendliche und deren Eltern waren der Einladung auf den Sportplatz im Soester Westen gefolgt, um gemeinsam mit dem Nachwuchs des LAZ Soest einige Stunden Sport zu treiben.

Zu Hause in der Ukraine mache sie viel Sport, erklärt Zil. In Deutschland habe sie bisher allerdings noch kein passendes Angebot für sich und ihre Kinder gefunden, daher sei sie froh über die Einladung des LAZ. Sie wünsche sich, dass ihre Kinder Kontakt zu deutschen Kindern bekommen, damit sie die neue Sprache lernen, so die Mutter. Doch selbst trotz der ein oder anderen Sprachbarriere war am Sonntag ziemlich schnell klar, dass Worte für die Verständigung auf dem Sportplatz gar nicht so wichtig sind.

„Veranstaltungen wie diese zeigen, dass der Sport in der Lage ist, Brücken zu bauen“, beschrieb Bürgermeister Eckhard Ruthemeyer bei seinem Besuch in der Mittagspause. Zil übersetzt ins Ukrainische. Er hoffe, so Ruthemeyer, dass sich aus dem Sportfest auch dauerhafte Kontakte entwickeln. Wenig später vermittelte Thomas Nübel, im Soester Rathaus zuständig für die Themen Bildung und Sport, bereits zwischen ukrainischen Familien und den LAZ-Trainern. Trainingstermine wurden ausgetauscht, erste Verabredungen für Schnupperstunden getroffen. Die LAZ-Verantwortlichen möchten ausgehend von dem Familienfest die Trainingsgruppen nun ganz gezielt für Kinder und Jugendliche aus der Ukraine öffnen, um Kindern wie Alexander und Maria Zil den Aufenthalt in Deutschland so angenehm wie möglich zu gestalten. mo

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Quelle: Soester Anzeiger

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