user_mobilelogo

Terminkalender

LAZ's Instagram-Feed

LAZ auf YouTube

Dienstag, 28 Juni 2022 11:27

Muschalik gewinnt erneut Hochsprung-Bronze

Artikel bewerten
(3 Stimmen)
Michelle Muschalik. Michelle Muschalik. Foto: Bottin

Die Höhe hatte sie schon lange vor Augen, nun ist die Latte endlich liegen geblieben. Die Wippringser Leichtathletin Michelle Muschalik (LAZ Soest) ist bei der NRW-Meisterschaft in Troisdorf am Wochenende mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 1,61 Metern Dritte in der Altersklasse U18 geworden. Bei der NRW-Siebenkampfmeisterschaft und der Westfälischen Jugendmeisterschaft war sie in den vergangenen Wochen an exakt dieser Höhe jeweils nur hauchdünn gescheitert. Entsprechend groß waren Freude und Erleichterung bei der talentierten LAZ-Athletin. Sie gewann damit nach der Westfalenmeisterschaft in Recklinghausen ihre zweite Hochsprung-Bronzemedaille innerhalb von sieben Tagen.

Einen guten Auftritt legte auch ihre Vereinskameradin Johanna Böttiger (U18) bei der NRW-Meisterschaft hin. „Schon das Einwerfen zeigte, dass sie sehr konzentriert und fokussiert auf den Wettkampf war“, so LAZ-Trainer Ralf Reinhard. Gleich im ersten Durchgang flog der ein Kilogramm schwere Diskus auf eine Weite von 33,69 Metern – der zweitbeste Wurf ihrer noch jungen Laufbahn. In den folgenden Versuchen gelang es Böttiger allerdings nicht, die technischen Vorgaben zu erfüllen, in der Endabrechnung landete sie so auf dem vierten Platz.

Trotz der guten Leistungen von Muschalik und Böttiger lief die NRW-Meisterschaft nicht ganz so, wie es sich die heimischen Leichtathleten erhofft hatten. Musste das LAZ doch gleich auf drei Medaillenkandidatinnen verzichten. Delia Ponomarenko fiel wegen einer Corona-Infektion aus und verpasste so ihre vorletzte Chance, sich über die 400-Meter-Hürdenstrecke noch für die Deutsche Jugendmeisterschaft in Ulm zu qualifizieren. Sophie Martin (Hochsprung) und Gesa Blesken (Speerwurf) verzichteten trotz aussichtsreicher Positionen in der Meldeliste auf einen Start in Troisdorf, weil sie einen Tag später bei der Westfälischen Blockwettkampfmeisterschaft in Paderborn starteten und die hohe Belastung von zwei Meisterschaften an einem Wochenende vermeiden wollten. mo

Quelle: Soester Anzeiger

Gelesen 408 mal