Meldeschluß: 13.05.2012
Nachmeldungen bis 1 Stunde vor Wettkampfbeginn gegen eine
zusätzliche Gebühr von 2,00 Euro je Disziplin.
gez. Heidrun
Gruber gez.
Sebastian Moritz
(1. Vors. LAZ
Soest) (Sportwart
LAZ Soest)
Hinweis:
Die beiden
Sprungmatten (je 6 m x 8 m, incl. 3 m Vorkissen) gehören zu den modernsten
Anlagen in NRW.
(gefördert von der Sportstiftung NRW)
Anreisehinweis:
BAB
44 Dortmund – Kassel, Abfahrt Soest/Möhnesee, dann
1. Ampelkreuzung
links, weiter geradeaus über 4 Ampelkreuzungen bis zur
Querstraße
Paradieser Weg (Kreisverkehr), rechts abbiegen, nach ca. 300 m links
abbiegen in die
Geschwister-Scholl-Straße zu den Parkplätzen des Soester Schulzentrums.
Telefon: In Notfällen (z.B. Stau bei der Anreise etc. steht am Veranstaltungstag
folgende Rufnummer zur
Verfügung: 02921/65275 oder 0160/96745119.
Kurzporträt von Carlo Schaper (Schalke 04 / Student der Ruhr-Uni
Bochum,
Sport und Chemie), verstorben am 31. Juli 2006
Carlo Schaper, Jg.
1985, kam mit 13 Jahren vom TV Bismarck zur Leichtathletik-Abteilung von
Schalke 04. Nach guten Platzierungen auf Kreis- und Westfalenebene
konnte er sich 2001 mit der 4 x 100-Meter-Staffel von Schalke 04 für die
Deutschen B-Jugendmeisterschaften in Braunschweg qualifizieren, wo das
Quartett mit Tornau, Ernst, Weinrich und Schaper den B-Endlauf gewann.
2002 wurde er zum
ersten Mal Westfalenmeister im Stabhochsprung der männlichen Jugend B
(Halle). Nach einem Armbruch beim Stabhochsprung konnte er trotz eines
fünften Platzes in der nationalen Bestenliste nicht an den deutschen
Meisterschaften teilnehmen. Im folgenden Jahr 2003 erfolgte der
Durchbruch im Langsprint (Westdeutscher Jugend-Hallenmeister über 400
Meter). Carlo gewann drei Westfalenmeistertitel im Freien (400 Meter,
Stab, 4 x 100 Meter). Der absolute Höhepunkt war der
deutsche Meistertitel (A-Jugend) in der 4 x 100
Meter-Staffel
wiederum in der Besetzung Tornau, Ernst, Weinreich und Schaper in Fulda.
Im Zehnkampf wurde er Vize-Westfalenmeister der A-Jugend (6696 Punkte)
und Westfälischer Mannschaftsmeister mit Martin Tornau und Phillip
Weinreich.
In seinem letzten
Jugendjahr, 2004, wurde Carlo deutscher Vizemeister in der Halle und
Dritter im Freien über 400 Meter. Bei seinen ersten internationalen
Einsätzen war er sehr erfolgreich mit einem Sieg über 400 Meter beim
Jugend-Länderkampf Frankreich-Tschechien-Deutschland in Eaubonne
(Frankreich) und der Teilnahme an der
Junioren-Weltmeisterschaft (U20)
in der deutschen 4 x 400 Meter-Staffel (8. Platz) in Grosseto (Italien).
Im ersten Jahr bei den
Männern (2005) konnte Carlo nahtlos an seine Erfolge in der Jugend
anknüpfen (u.a. 5,00 Meter und Westfalenmeister im Stabhochsprung in der
Halle, 400 Meter-Westfalentitel im Freien). Mit seiner 400
Meter-Bestzeit von 47,47 Sekunden bei den deutschen Meisterschaften in
Wattenscheid qualifizierte sich Carlo als jüngster Teilnehmer für die
U23-Europameisterschaft in Erfurt, wo er mit der deutschen 4 x 400
Meter-Staffel den fünften Platz belegte. Carlos Lieblingsdisziplin ist
und bleibt eindeutig der Stabhochsprung, auch wenn seine Trainer sein
großes Talent im Langsprint und auch über 800 Meter betonten. Auf den
Stabhochsprung wollte er sich in den nächsten Jahren verstärkt
konzentrieren, um sein Potential wirklich auszuloten. Mit einem
Sportstipendium wollte er im August 2006 an derUniversität
Idaho (USA) sein Studium der Chemie fortsetzen, das er an der Ruhr-Uni
Bochum im Wintersemester 2005 begonnen hatte und einen Schritt
weiterkommen in Richtung auf sein großes Ziel „Olympiateilnahme“. Das
sollte möglichst in seiner Lieblingsdisziplin Stabhochsprung sein. Aber
wenn das nicht gelingen sollte, wollte er es über 400 Meter oder 800
Meter versuchen.
Sein plötzlicher
Herztod am 31. Juli 2006 zerstörte diese Träume. Eine nur sehr schwer zu
entdeckende heimtückische Herzerkrankung (ARVD) war sein Schicksal.